Pate werden

Wie Sie helfen können:

altAls Patin, Pate oder auch als Patenpaar treffen Sie sich regelmäßig mit einem Kind (ab 10 Jahren), Jugendlichen oder jungen Erwachsenen. Sie sind z. B. Gesprächspartner, Vertrauensperson und Ratgeber bei Schwierigkeiten in der Schule, bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz oder bei alltäglichen Problemen. Sie gestalten gemeinsame Freizeitaktivitäten, aber helfen auch bei der Verwirklichung persönlicher Ziele. Was auch immer Sie tun: Sie orientieren sich dabei an den Interessen und Bedürfnissen der jungen Menschen. Sie geben ihnen Selbstvertrauen und helfen ihnen, ihren eigenen Weg zu finden.
Aber: Sie ersetzen weder professionelle Hilfe noch leisten Sie Erziehungsarbeit anstelle der Eltern.

Eine Patenschaft läuft mindestens ein Jahr lang mit regelmäßigen Treffen, möglichst einmal wöchentlich, für 3-5 Stunden.

Was Sie dafür bekommen:

Patenschaften erweitern den Horizont – für beide Beteiligten. Als Patin oder Pate haben Sie die Chance, die Welt noch einmal mit den Augen eines Kindes oder Jugendlichen neu zu entdecken. Sie können zum Beispiel Papierflieger falten, gemeinsam eine Fahrradtour machen, im Hochseilgarten klettern oder am Elbstrand picknicken - und Sie werden staunen, welch verblüffende Sicht auf die Dinge Kinder haben können.
Sie geben etwas von Ihrer Zeit, schenken Vertrauen und Aufmerksamkeit. Im Gegenzug bekommen Sie Vertrauen und Aufmerksamkeit geschenkt.

Sie werden von uns auf Ihre neue Rolle als Patin oder Pate vorbereitet, aber auch während der Patenschaft von uns fortgebildet und mit Rat und Tat unterstützt.
Außerdem können Sie z. B. bei den regelmäßig statt findenden Patentreffen Kontakte knüpfen zu Gleichgesinnten, die sich ebenfalls gern für junge Menschen engagieren.


Wie Sie Patin oder Pate werden:

Grundsätzlich kann jede Person (oder auch ein Paar) Patin bzw. Pate werden. Wichtiger als formale Kriterien wie Alter, Beruf oder Qualifikationen aus den Bereichen Sozialarbeit bzw. Pädagogik ist die Bereitschaft, sich für ein Jahr auf ein Kind oder einen Heranwachsenden einzulassen.

Besondere Kenntnisse sind nicht erforderlich, doch folgende Voraussetzungen sollten auf Sie zutreffen:

  • Sie wollen sich für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene engagieren.

  • Sie sind zuverlässig, offen, selbstsicher, einfühlsam und konfliktfähig.

  • Sie haben mindestens einmal wöchentlich für etwa vier Stunden Zeit.

  • Sie können sich für mindestens ein Jahr festlegen.

  • Sie können an den monatlich stattfindenden Patentreffen und Schulungen teilnehmen.

  • Sie sind mindestens 18 Jahre alt.

  • Sie sind bereit, uns ein polizeiliches Führungszeugnis abzugeben.

Bevor Sie eine Patenschaft übernehmen, nehmen Sie an unserer Einführungsveranstaltung und zwei bis drei Patentreffen teil.
Für die Patenschaften stellen wir ein möglichst passgenaues Zweierteam aus Kind bzw. Jugendlichem und Pate oder Patin zusammen. Dabei achten wir darauf, dass beide nicht zu weit auseinander wohnen und ähnliche Interessen bzw. Hobbys haben. Deshalb kann es manchmal eine zeitlang dauern, bis Sie ein Paten"kind" bekommen.
Nach einer mehrwöchigen Kennenlern- und Probezeit wird die Patenschaft zunächst für ein Jahr fest vereinbart und kann bei Bedarf sowie mit dem Einverständnis der Beteiligten auch verlängert werden.


 
Wenn Sie interessiert sind, melden Sie sich bei Plan haben - wir freuen uns auf Sie!
 

Wir lernen Sie dann bei einem Besuch bei Ihnen zu Hause näher kennen und stellen Ihnen Plan haben im Kreis Pinneberg noch einmal detailliert vor. In dem Gespräch geht es außerdem um Ihre Interessen und Hobbys, sowie um Ihre Motivation, Patin bzw. Pate zu werden.

Danach hat jeder Zeit, sich noch einmal Gedanken zu machen. Und es ist uns wichtig, darauf aufmerksam zu machen: wenn wir nicht hundertprozentig sicher sind, sagen wir: „Nein, vielen Dank!“ 

Sie erreichen uns per Telefon: 04121/463131-06 oder 04121/463131-60 oder per E-Mail: kontakt(at)planhaben.de


Alle Infos für Patinnen und Paten auf einen Blick (pdf)

Ein Fragebogen: Ist eine Patenschaft das Richtige für mich? (pdf)

Das erzählen Paten/-innen über ihre Patenschaft (pdf)

Unser Selbstverständnis als Patinnen und Paten (pdf)